Ensembles

Trio III VII XII

Urs Haenggli: Blockflöten / Klarinetteninstrumente / diverse Instrumente
Daniel Studer: Kontrabass
Mischa Käser: Stimme / diverse Instrumente

Das Ensemble 'Trio III-VII-XII' überprüft seine spontan entstehende Musik während des Erfindens ständig auf ihre Gestalthaftigkeit. Es versucht so die Musik während ihres Entstehens nach kompositorischen Kriterien zu formen. Improvisationen werden in der Folge oft zu Konzepten weiterentwickelt und verdichtet, bis eigentliche Kompositionen entstehen.
Auch haben verschiedene KomponistInnen für das Trio geschrieben (Jacques Demierre, Urban Mäder, U. P. Schneider, Annette Schmucki, Alfred Zimmerlin, Ursina Maria Braun und Roland Moser). Improvisationen, Konzepte und Kompositionen ergänzen sich so zu einem Ganzen.

Werkjahr für Trio III-VII-XII

"Seit 25 Jahren bilden Urs Haenggli, Daniel Studer und Mischa Käser das Trio III-VII-XII. Wer sie live erlebt, begegnet einem aussergewöhnlichen klanglichen Reichtum: Als Multiinstrumentalisten und Stimmperformer erweitern sie ihr Repertoire weit über die angestammten Instrumente hinaus - mit neuen klanglichen Entdeckungen, wiederbelebten Instrumenten wie Psalterium oder Chalumeau und ausgefallenen phonetischen Experimenten.

Das Trio spricht lieber von «Instant Composing» als von Improvisation: Die drei Musiker musizieren dabei mit einer Wachheit und einem Überblick, wie sie sonst eher Komponierenden eigen ist, die Klänge zu Papier bringen. Für sie sind die Grenzen zwischen Improvisation, Konzept und Komposition fliessend."

ensemble diferencias

Samira el Ghatta

Helma Franssen

Urs Haenggli
Conrad Steinmann

 

Renaissanceblockflöten,
verschiedene Instrumente

Verzierungen - auf Spanisch diferencias - sind es manchmal, welche die Musik lebendig behalten. Veränderungen sind es oft, welche aus einer Musik neue Klänge hervorzaubern. Einer Vermittlung bedarf es jedoch stets, um früher Gesagtes wieder zum Sprechen zu bringen. So wie Wasser die Jericho Rose selbst nach langen Zeiten des Trockenseins wieder zum Blühen bringt, so kann es klingender Atem sein, der die musikalische Kalligraphie vergangener Jahrhunderte lebendig macht. Geblasene Töne können es sein, die Verborgenes in die Gegenwart holen; Flötentöne können nachzeichnen, was unscharf, vierfache Blockflöten können färben, was verblasst war. Die MusikerInnen des Ensembles diferencias schliesslich machen mit ihren vielfältigen Renaissance-Blockflöten, viel Klangsinn und Fantasie unverkennbar zu Eigen, was noch ungeformt war. Seit über 30 Jahren widmen wir uns dieser Passion, mit einem Fächer vielfältiger Programme, die sich immer wieder und immer mehr zwischen den Zeiten bewegen, Neues und Altes verbindend. Unsere drei sehr sorgfältig produzierten CDs fanden grossen Anklang und erhielten verschiedene Auszeichnungen wie 10-de-Répertoire